Vladimir Plahotniuc: 17 gefälschte Pässe und USB-Sticks mit Spezialsoftware

Die Ermittlungen zu den Beweismitteln, die in der Villa des moldawischen Oligarchen Vladimir Plahotniuc gefunden wurden, werden fortgesetzt. Die Polizei entdeckte 17 gefälschte Pässe und Ausweise, USB-Sticks mit spezieller Sicherheitssoftware, 155.000 Euro und wertvolle Uhren.
Plahotniuc wurde am internationalen Flughafen Athen „Eleftherios Venizelos“ festgenommen. Die Behörden werden versuchen, die USB-Software zu „knacken“, da sie vermuten, dass sie Informationen über verdächtige Transaktionen und seine mögliche Beteiligung an Bankbetrug in Moldawien enthält.
Ein 38-jähriger Mann wurde ebenfalls mit ihm festgenommen, der von Russland wegen Beteiligung an einem internationalen Drogenhandelsnetzwerk gesucht wird. Die beiden Männer hatten in zwei Jahren 22 Länder gewechselt, bevor sie festgenommen wurden, und bereiteten sich darauf vor, nach Dubai zu fliegen.
Plahotniuc wird in Moldawien beschuldigt, eine kriminelle Vereinigung gegründet und über 190 Millionen Euro von Banken veruntreut zu haben.
Nach Angaben der griechischen Polizei wurden der 59-jährige Plahotniuc und der 38-jährige Mann am internationalen Flughafen Athen „El. Venizelos“ festgenommen. Sie besaßen gefälschte Dokumente aus Bulgarien, Rumänien und Russland.