Thessaloniki: Prozess um Butler-Mord – Sohn wohlhabender Familie angeklagt

Heute wird der Berufungsprozess wegen des Mordes an einem 25-jährigen Butler aus Sri Lanka verhandelt, der im Februar 2013 in einer Villa in Thessaloniki tot aufgefunden wurde.
Ein 40-Jähriger, der Sohn einer wohlhabenden Familie, steht vor Gericht. Im Dezember 2024 wurde er zunächst wegen vorsätzlichen Totschlags zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Er war zunächst im Jahr 2021 freigesprochen worden, aber der Oberste Gerichtshof akzeptierte die Berufung der Mutter des Opfers.
Der forensische Bericht gab als Todesursache Strangulation an. Die Behörden gehen davon aus, dass das Verbrechen von jemandem begangen wurde, der dem Opfer bekannt war und ein romantisches Motiv hatte. Der Angeklagte bestreitet jegliche Beteiligung.
Die Militärrichter erkannten den mildernden Umstand des zuvor rechtmäßigen Lebens des Angeklagten an und verhängten eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren, setzten die Berufung jedoch aus, so dass er unter Auflagen auf freiem Fuß bleiben konnte.
Laut der Begründung des Urteils löste die Weigerung des Opfers beim Täter die Angst vor der Offenbarung seiner Bisexualität aus, was ihn zu dem Mord veranlasste.