„Pink Panthers“-Mitglieder im Ausland wegen Raub in Chalkidiki verhaftet

Zwei Mitglieder der kriminellen Organisation „Pink Panthers“ wurden im Ausland wegen des Raubs eines Juweliergeschäfts in Chalkidiki verhaftet, der sich am 2. September 2025 ereignete. Die Beute umfasste Uhren und Wertsachen im Wert von etwa 580.000 Euro.
Die Verhaftungen erfolgten in Bulgarien und Kroatien aufgrund europäischer Haftbefehle. Bei den Verhafteten handelt es sich um einen 48-jährigen und einen 46-jährigen Ausländer. Laut Polizei ist die Organisation im Rahmen der Balkan-Organisierten Kriminalität strukturiert und auf Raubüberfälle auf Juweliergeschäfte spezialisiert.
Die Ermittlungen ergaben, dass vier Mitglieder der Organisation vom 20. August bis 2. September 2025 in Griechenland aktiv waren. Sie benutzten gefälschte Reisedokumente und gemietete Fahrzeuge mit gestohlenen Kennzeichen. Während des Raubüberfalls immobilisierten der 48-Jährige und ein Komplize Angestellte mit einer Waffe, während der 46-Jährige und eine Komplizin das Gebiet überwachten.
Der 48-Jährige ist in der Schweiz wegen Einbruchs vorbestraft. Die Entscheidung über ihre Auslieferung nach Griechenland steht noch aus.
Quelle: APE-MPE