Souda-Bucht: Pole wegen Spionage auf US-Marinestützpunkt verhaftet

Ein polnischer Staatsbürger wurde am Donnerstag in der Souda-Bucht unter Spionageverdacht festgenommen. Nach Angaben der Behörden soll er Schiffe auf dem US-Marinestützpunkt fotografiert und das Material nach Polen geschickt haben.
Die Festnahme erfolgt nur wenige Tage, nachdem ein georgischer Staatsbürger in derselben Gegend wegen ähnlicher Vorwürfe festgenommen wurde. Der Pole wohnte in einem Wohnwagen und bestreitet die Vorwürfe. Die Polizei hat sein Mobiltelefon und andere elektronische Geräte zur Überprüfung beschlagnahmt.
Der festgenommene georgische Staatsbürger wurde wegen illegaler Einreise und Aufenthalts im Land vor Gericht gestellt und zu zwei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 5.000 € verurteilt. Die Anti-Terror-Einheit führt eine Voruntersuchung durch, um festzustellen, ob der Spionagevorwurf begründet ist. Es ist anzumerken, dass der Georgier versucht hatte, ein Zimmer im selben Hotel wie der Aserbaidschaner zu buchen, der im Juni in Chania wegen Spionage festgenommen worden war.