Kos: Vergewaltigungsprozess nach 7 Jahren Wartezeit verschoben

Der Prozess wegen der angeblichen Vergewaltigung einer 19-Jährigen in Kos im Jahr 2019 wurde nach einer Beschwerde gegen ihren Kollegen verschoben. Der Fall, der vor dem Gemischten Schwurgericht von Rhodos verhandelt wird, betrifft einen Vorfall, der sich angeblich in den Toiletten eines Nachtclubs ereignet hat.
Die Anwältin der Klägerin, Anthoula Anasoglou, äußerte ihre Enttäuschung über die Verschiebung und betonte den psychischen Druck, dem ihre Mandantin aufgrund der langen Verzögerung ausgesetzt ist. Laut der Beschwerde ereignete sich der Vorfall am 22. Juni 2019, als die 19-Jährige und der Angeklagte in einem Nachtclub waren. Die Klägerin behauptet, der Angeklagte sei ihr auf die Toilette gefolgt und habe gegen ihren Willen Geschlechtsverkehr mit ihr gehabt.
Der Angeklagte bestreitet die Anklage und behauptet, er habe die Klägerin geküsst, aber keine weiteren Handlungen vorgenommen. Der Fall ist weiterhin anhängig, wobei die Klägerin seit sieben Jahren auf den Prozess wartet.