Kenia: Weitere schockierende Funde im Fall der Hungersekte

Die Ermittlungen in Kenia in Bezug auf den Fall der Sekte, in der Hunderte von Menschen an Hunger starben, werden fortgesetzt. Die Behörden haben neun weitere Leichen in Massengräbern entdeckt.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf das Gebiet, in dem der selbsternannte Pastor Mackenzie aktiv war. Die Behörden schließen die Existenz weiterer Leichen nicht aus, da das Gebiet riesig ist. Sie haben die Bürger aufgefordert, vermisste Personen zu melden und DNA-Proben abzugeben.
Es wird geschätzt, dass eine der Leichen vor zwei bis drei Wochen begraben wurde, während sich die anderen in einem Zustand der Verwesung befanden. Es gibt Anzeichen dafür, dass versucht wurde, eine Leiche zu entfernen.
Seit 2023 wurden in der Gegend von Sakakola in der Nähe der Stadt Malindi insgesamt mehr als 400 Leichen gefunden. Es wird angenommen, dass die Opfer Anhänger von Paul Mackenzie waren, der ihnen angeblich sagte, dass sie schneller ins Paradies gelangen würden, wenn sie aufhören würden zu essen. Mackenzie bestreitet die Vorwürfe.
Die Staatsanwaltschaft hat 11 Personen im Zusammenhang mit dem Fall festgenommen, und es wird befürchtet, dass die Sekte noch aktiv ist.