Glyfada: Vatermord durch 46-Jährigen – Die Umstände der Freilassung

Der Vatermord, der sich in Glyfada ereignete und von einem 46-Jährigen begangen wurde, der unter Auflagen freigelassen worden war, hat für Entsetzen gesorgt. Neue Informationen bezüglich seiner Freilassung kommen ans Licht.
Laut dem von ERTnews erhaltenen Freilassungspapier war der 46-Jährige zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Im Mai 2018, nach vier Jahren, wurde er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Piräus unter den Auflagen des obligatorischen Wohnsitzes im Haus seines Vaters und der monatlichen Meldung auf der Polizeistation am 1. und 16. des Monats freigelassen. Diese Auflagen sollten bis zum 27. Februar 2026 in Kraft bleiben.
Seine letzte Meldung auf der Polizeistation von Glyfada erfolgte am 16. Januar. Bis dahin hatte er die Auflagen erfüllt und war nicht wegen anderer Straftaten mit den Behörden in Konflikt geraten. In der Anordnung der Staatsanwaltschaft wird der 46-Jährige als eine Person beschrieben, die für sich und ihre Umwelt gefährlich ist. Nach der ursprünglichen Verurteilung war er zur Behandlung nach Dromokaitio verlegt worden, aber die Umstände und der Zeitpunkt seiner Entlassung aus der psychiatrischen Klinik bleiben unklar.
Zeugenaussagen zufolge tötete der 46-Jährige seinen 80-jährigen Vater in dem Apartmentgebäude in der Gytheiou-Straße in Glyfada. Ein Nachbar hörte den Vater schreien: „Hilfe, Jungfrau Maria, rette mich.“ Nach dem Mord soll der Täter die Leiche in den Kofferraum des Autos gelegt haben.
Polizeibeamte, die am Tatort eintrafen, fanden die leblose Leiche des 80-jährigen Mannes und verhafteten seinen 46-jährigen Sohn. Er soll erklärt haben, dass er beabsichtige, seine Geschwister zu töten, wenn man ihn freilasse. Im Jahr 2014 hatte der Täter auch seine Mutter ermordet.