G. Botas: Ermittlungen zu Subventionen für „Geisterfelder“

Kontoeinfrierung und Ermittlungen durch die Direktion zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität gegen den Agrargewerkschafter Giorgos Botas wegen angeblicher Subventionen für „Geisterfelder“ in der Region Malgara.
Den Ergebnissen zufolge soll G. Botas landwirtschaftliche Flächen deklariert haben, die nicht tatsächlichem Eigentum entsprachen, und so für den Zeitraum 2019-2024 über 49.000 Euro von OPEKEPE erhalten haben. Insgesamt belaufen sich die erhaltenen Subventionen auf 126.448,66 Euro.
Die Ermittlungen begannen nach Überprüfungen der von G. Botas eingereichten Einzelbeihilfeanträge (EAE). Es wurde festgestellt, dass 17 landwirtschaftliche Flächen, die er als gepachtet deklarierte, nicht in den E9-Erklärungen der angeblichen Eigentümer auftauchten.
G. Botas reichte auch einen Antrag für 2025 ein und deklarierte 15 landwirtschaftliche Flächen, die mit falschen Erklärungen aus früheren Jahren übereinstimmen. Der Fall wird von Berufungsstaatsanwalt Dimitris Gkyzis untersucht, während die Bankkonten von G. Botas eingefroren wurden.
G. Botas selbst erklärte, dass er jedes Jahr landwirtschaftliche Flächen pachtet und dass die Eigentümer es möglicherweise versäumt haben, die E9 mit dem Grundbuchamt abzugleichen.