Valyrakis-Prozess: Glaubwürdigkeit des Zeugen in Frage gestellt

Der Prozess um den Mordfall Sifis Valyrakis wird fortgesetzt, wobei die Glaubwürdigkeit eines Zeugen im Mittelpunkt steht. Der Zeuge, ein 84-jähriger Mann, soll ausgesagt haben, dass er das Boot der Angeklagten am Tag des Mordes gesehen habe. Die Verteidigung bestreitet jedoch seine Aussage und beruft sich auf ein ärztliches Attest, das besagt, dass der Zeuge an Demenz leidet.
Laut der vor Gericht verlesenen Aussage gab der ältere Mann an, dass sich das Boot der beiden Angeklagten am Tag des Mordes auf See befand. Die Angeklagten, zwei Fischer, bestreiten eine Beteiligung und behaupten, dass sie an diesem Tag nicht auf See waren.
Die Verteidigung argumentierte, dass der Zeuge vier verschiedene Versionen darüber gegeben habe, ob sich die Angeklagten auf See befanden oder nicht. Der Sohn des Zeugen sagte ebenfalls aus und erklärte, dass sein Vater aufgrund von Demenz "verwirrt" sei. Die Anwälte der Familie Valyrakis bestehen darauf, dass die Aussage des älteren Mannes glaubwürdig ist und zurückgezogen wurde, nachdem die Angeklagten eine Klage gegen ihn eingereicht hatten.
Der Prozess wird am kommenden Mittwoch fortgesetzt.