Prozessbeginn wegen Verzögerung des Vertrags 717: Anklage gegen Prüfer der Nationalen Transparenzbehörde

Vor dem Athener Amtsgericht hat der Prozess gegen die Prüfer der Nationalen Transparenzbehörde wegen der Verzögerung bei der Umsetzung des Vertrags «717» begonnen. Gegen die beiden Prüfer wird wegen des Vergehens der gemeinschaftlichen Pflichtverletzung verhandelt.
Angehörige der Opfer der Zugtragödie von Tempi erklärten ihre Unterstützung für die Anklage. Darunter sind Pavlos Aslanidis, Vasilios Chatzicharalampous, Christos Tilkeridis, Zafiro Karasavva, Antonis Psaropoulos und Maria Karystianou. Panos Routsi ist ebenfalls vor Gericht anwesend.
Die Verteidiger der Angeklagten beantragten, die Anträge der Angehörigen nicht zuzulassen, während die Anwälte der Angehörigen argumentierten, dass die Versäumnisse in ERGOSE vermieden worden wären, wenn die Prüfung ordnungsgemäß durchgeführt worden wäre.
Das Gericht vertagte sich, um über den Ausschluss oder Nichtausschluss der Angehörigen der Opfer zu entscheiden. Die beiden Angeklagten werden von einem Rechtsberater des Staates vertreten.