Ätolien-Akarnanien: Präsident der Gemeinde ermordet – „Sie hatten einen Bruch“, sagen Einwohner
Ein brutales Verbrechen hat Ätolien-Akarnanien erschüttert: Der 51-jährige Präsident der Gemeinde Lithovouni wurde von einem 44-jährigen Mann erschossen. Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen, dem 17. Januar.
Laut Zeugenaussagen befand sich das Opfer in einem Café, als es das Fahrzeug des Täters sah. Er soll ihm in seinem Auto gefolgt sein. Der 44-Jährige gab an, dass er das Opfer auf ihn zielen sah und zuerst schoss.
Anwohner berichten, dass die beiden Männer jahrelang befreundet waren, sich aber kürzlich zerstritten hatten. „Früher waren sie Freunde, aber in letzter Zeit gab es Spannungen“, sagte ein Anwohner.
Der Täter kontaktierte die Behörden und stellte sich und übergab die Waffe. ELAS verhaftete den 44-jährigen Mann und führt Ermittlungen durch. Der Festgenommene wird dem Staatsanwalt von Ätolien-Akarnanien vorgeführt.
Bei der Autopsie wurde im Fahrzeug des Opfers ein Karabiner gefunden, der bestätigte, dass er bewaffnet war. Sowohl im hinteren als auch im vorderen Teil des Autos wurden Splitter gefunden.
Kostas Alexandris, wie das Opfer hieß, hinterließ eine Mutter und einen Bruder mit gesundheitlichen Problemen.