"Zombie-Kaninchen" mit Hörnern beunruhigen die USA: Was passiert

Bilder von Kaninchen mit schwarzen, verdrehten, hornartigen Auswüchsen um ihre Gesichter haben die sozialen Medien in den USA überschwemmt und verschiedene Reaktionen ausgelöst. Nutzer auf Instagram und YouTube haben sie als "Zombie-Kaninchen" oder "Dämonen-Kaninchen" bezeichnet.
Die Fotos sind echt. Laut dem Colorado Parks and Wildlife Service leiden die Tiere unter dem Shope-Papillomavirus, das das Wachstum von hornförmigen Warzen verursacht.
Das Virus wird hauptsächlich durch Flöhe und Zecken übertragen, aber auch durch direkten Kontakt zwischen Kaninchen. Es betrifft weder Menschen noch Haustiere, kann aber für Hauskaninchen gefährlich sein.
Die Auswüchse schaden den Tieren in der Regel nicht, es sei denn, sie erschweren das Sehen oder Fressen. Wenn sich ihr Immunsystem durchsetzt, verschwinden die "Hörner" wieder.
Der Zustand inspirierte den Mythos des "Jackalope". Das Virus wurde erstmals 1931 von Richard Shope aufgezeichnet und trug zum Verständnis des Zusammenhangs zwischen Viren und Krebs bei.
Die Behörden warnen die Bürger davor, infizierte Wildkaninchen zu berühren.