Chile: Mindestens 18 Tote bei verheerenden Waldbränden

Nach Angaben von Präsident Gabriel Boric sind bei den verheerenden Waldbränden in Chile mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden haben in den am stärksten betroffenen Gebieten eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.
Die Brände, die durch hohe Temperaturen und starke Winde angefacht wurden, brachen am Samstag in den Regionen Ñuble und Biobío, etwa 500 Kilometer südlich von Santiago, aus. Hunderte von Häusern wurden zerstört und Tausende von Menschen mussten evakuiert werden.
Präsident Boric warnte, dass die Zahl der Todesopfer steigen könnte. Etwa 3.700 Feuerwehrleute wurden mobilisiert. In den letzten Jahren war Chile stark von Waldbränden betroffen, hauptsächlich im zentralen und südlichen Teil des Landes.
Im Februar 2024 forderten Brände in der Umgebung der Stadt Viña del Mar 138 Todesopfer.