Nigeria: Mindestens 23 Tote durch Überschwemmungen

Mindestens 23 Menschen sind in Nigeria gestorben und Tausende obdachlos geworden, weil schwere Überschwemmungen das Land heimgesucht haben. Die Überschwemmungen wurden durch starke Regenfälle in den letzten Tagen im Nordosten Nigerias verursacht.
Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) gab bekannt, dass die Behörden Such- und Rettungsaktionen durchführen und provisorische Unterkünfte für Flutopfer eingerichtet haben. Dutzende Menschen wurden in Yola, der Hauptstadt des Bundesstaates Adamawa, verletzt.
Die Behörden haben vor weiteren Regenfällen gewarnt und die Einwohner aufgefordert, sich an sicherere Orte zu begeben. Mehr als 200 Menschen sind seit Beginn der diesjährigen Regenzeit in Nigeria gestorben.
Im Jahr 2024 starben über 300 Menschen und über eine Million wurden aufgrund von Überschwemmungen in 34 der 36 nigerianischen Bundesstaaten vertrieben.
Starke Regenfälle treffen Nigeria typischerweise zwischen Juni und November und verursachen aufgrund unzureichender Infrastruktur oft tödliche Überschwemmungen.