Neuer Polarwirbel: Mögliche Auswirkungen auf den Winter 2025-2026

Ein neuer Polarwirbel bildet sich über dem Nordpol und erhöht die Wahrscheinlichkeit extremer Wetterereignisse im Winter 2025/2026. Erste Messungen deuten auf einen raschen Temperatur- und Druckabfall in den Polarregionen hin.
Wissenschaftler warnen davor, dass die Entwicklung des Polarwirbels Europa, die Vereinigten Staaten und Kanada beeinflussen wird. Der Polarwirbel, der sich jeden Herbst bildet, bestimmt, ob der Winter mild oder streng wird. Ein schwacher Wirbel kann zu Kälteeinbrüchen und Schneestürmen führen.
Die Prognosen für diesen Winter deuten auf einen schwächeren Wirbel als normal hin, kombiniert mit Phänomenen wie La Niña und der negativen Phase der QBO, die mit potenziellen stratosphärischen Erwärmungen (SSW) verbunden sind. Diese Erwärmungen können den Wirbel schwächen und extreme Kälteeinbrüche verursachen.
Meteorologen weisen auf Ähnlichkeiten zum letzten Winter hin, als der Wirbel Mitte der Saison zusammenbrach. Wenn sich dieses Szenario bestätigt, wird der Winter 2025/2026 dynamisch mit wechselnden warmen und kalten Perioden.