Spanien: Strände wegen Sichtung von 'Blauen Drachen' geschlossen

In Spanien wurden Warnungen herausgegeben, nachdem eine seltene und gefährliche Meereskreatur, bekannt als 'Blauer Drache' (Glaucus atlanticus), an den Ufern der Costa Blanca aufgetaucht ist.
In der Gegend von Guardamar del Segura hissten die lokalen Behörden rote Flaggen und verboten das Schwimmen entlang einer 11 Kilometer langen Küstenlinie, nachdem zwei Kreaturen am Strand von Vivers gefunden wurden.
Bürgermeister José Luis Sáez warnte, dass der 'Blaue Drache' trotz seiner geringen Größe (3-4 Zentimeter) und seiner auffälligen blauen Farbe äußerst giftig und gefährlich für den Menschen ist. Den Bürgern wird geraten, die Kreaturen nicht anzufassen, auch nicht mit Handschuhen, und die Behörden zu benachrichtigen, wenn sie gesichtet werden.
Der Stich des 'Blauen Drachen' kann starke Schmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen verursachen und in einigen Fällen sogar zu einer tödlichen Reaktion führen. Die Behörden empfehlen im Falle eines Stichs sofortige ärztliche Hilfe.
Dies ist nicht das erste Mal, dass spanische Behörden Strände wegen gefährlicher Meeresarten schließen. Im Jahr 2018 wurde ein Teil der Costa Blanca wegen des Auftretens der Portugiesischen Galeere geschlossen.