Alexandria durch Klimawandel bedroht

Alexandria, Ägypten, eine Stadt mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 331 v. Chr. zurückreicht, ist durch den Klimawandel ernsthaft bedroht. Steigende Meeresspiegel und Küstenerosion gefährden die Fundamente der Stadt.
Wenn sich das Mittelmeer erwärmt, dringt Salzwasser in das sandige Substrat ein und erodiert die Fundamente der Gebäude. Laut einer Studie ist die Küstenlinie von Alexandria in den letzten 20 Jahren um durchschnittlich 3,5 Meter pro Jahr zurückgegangen.
Die ägyptische Regierung hat Maßnahmen ergriffen, wie z. B. den Bau von Wellenbrechern und die Auffüllung von Stränden mit Sand. Auch Gebäude, die als gefährlich gelten, werden abgerissen. Premierminister Mostafa Madbouly kündigte den Abriss von 7.500 Gebäuden und den Bau von 55.000 neuen Wohneinheiten an.
Die Küstenzone von Alexandria gilt als die gefährdetste im Mittelmeer, wobei etwa 7.000 Gebäude potenziell unsicher sind. Die Bevölkerung der Stadt hat sich in den letzten 25 Jahren fast verdoppelt und erreicht 5,8 Millionen.