EEA-Chefin: Sofortiges Handeln für Umweltziele erforderlich

Die Exekutivdirektorin der Europäischen Umweltagentur (EEA), Leena Ylä-Mononen, betonte von Zypern aus die Notwendigkeit sofortiger Maßnahmen zur Erreichung der Umweltziele. Bei der Vorstellung des Berichts „Europas Umwelt 2025“ in Nikosia warnte sie, dass Europa nicht auf dem richtigen Weg sei, diese Ziele zu erreichen.
Frau Ylä-Mononen betonte, dass die Natur die Grundlage für die menschliche Gesundheit und das Wohlergehen ist, nicht ein Luxus. Sie brachte auch die Bereitschaft der EEA zum Ausdruck, die zypriotische Präsidentschaft des EU-Rates durch die Bereitstellung relevanter Informationen zu unterstützen.
Die Ministerin für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Umwelt, Maria Panagiotou, hob die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der EEA hervor und stellte die Prioritäten der zypriotischen Präsidentschaft vor, wobei der Schwerpunkt auf der Kreislaufwirtschaft und der Wasserresilienz liegt.
Der Bericht „Europas Umwelt 2025“ zeichnet ein gemischtes Bild mit Fortschritten bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen und vorzeitigen Todesfällen durch Luftverschmutzung, aber auch einer Verschlechterung der biologischen Vielfalt und Belastungen der Wasserressourcen. Der Klimawandel beschleunigt sich, wobei Europa der sich am schnellsten erwärmende Kontinent ist.
Frau Ylä-Mononen verwies auf Zypern als Beispiel für die Risiken des Klimawandels, aber auch als Vorbild für gute Praktiken im Wassermanagement.