Bericht: Falschinformationen behindern Klimaschutzmaßnahmen

Ein neuer Bericht des International Panel for the Information Environment (IPIE) argumentiert, dass Falschinformationen über den Klimawandel ein erhebliches Hindernis für die Bewältigung der Krise darstellen.
Der Bericht, der auf einer Bewertung von 300 wissenschaftlichen Studien basiert, stellt fest, dass Klimaschutzmaßnahmen durch falsche Narrative verzögert werden, die von Unternehmen für fossile Brennstoffe, Politikern und bestimmten Staaten ausgehen.
Laut The Guardian wird die traditionelle Leugnung des Klimawandels durch neue Narrative ersetzt, die Lösungen untergraben, wie z. B. falsche Behauptungen über Stromausfälle, die durch grüne Energie verursacht werden. Die UN-Sonderberichterstatterin Elisa Morgera forderte die Staaten auf, Falschinformationen und Greenwashing zu politisieren.
António Guterres hat die Unternehmen für fossile Brennstoffe als 'Paten des Klimachaos' bezeichnet und ein Verbot ihrer Werbung gefordert. Der Bericht verweist auch auf Verschwörungstheorien und die Verbreitung von Falschinformationen durch Trollfarmen und Politiker wie Donald Trump.
In Europa wird Parteien wie AfD, Vox und Rassemblement National vorgeworfen, den wissenschaftlichen Konsens über die Klimakrise zu untergraben.
Der Bericht schlägt Maßnahmen wie die Regulierung digitaler Plattformen, Transparenz bei Emissionen und die Stärkung der Umwelterziehung vor.