EU will Unabhängigkeit von US-Wissenschaftsdaten

Europäische Regierungen unternehmen Schritte, um ihre Abhängigkeit von wissenschaftlichen Daten zu verringern, die historisch von den Vereinigten Staaten bereitgestellt wurden. Sie verstärken ihre eigenen Datenerfassungssysteme, um den Klimawandel und extreme Wetterereignisse zu überwachen.
Diese Bemühungen sind eine Reaktion auf den Rückzug der US-Regierung aus der wissenschaftlichen Forschung, einschließlich der Kürzung der Mittel für die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und andere Behörden.
Europäische Beamte haben Bedenken hinsichtlich des Zugangs zu meteorologischen und Klimadaten geäußert, die für die Planung extremer Wetterereignisse und Infrastrukturinvestitionen von entscheidender Bedeutung sind.
Mehr als ein Dutzend europäischer Länder haben die Europäische Kommission aufgefordert, amerikanische Wissenschaftler einzustellen, die ihren Arbeitsplatz verlieren.
Die EU plant den Ausbau ihres Europäischen Meeresbeobachtungs- und Datennetzes, um US-amerikanische Dienste zu ersetzen. Es bestehen auch Bedenken hinsichtlich der Kürzung der NOAA-Mittel, die sich auf das Globale Ozeanbeobachtungssystem auswirken würden.
Die Versicherungsbranche stützt sich bei der Risikomodellierung auf die Katastrophenaufzeichnungen des Globalen Ozeanbeobachtungssystems.