Bedenken wegen des Atomkraftwerks Akkuyu

Organisationen haben vor dem parlamentarischen Umweltausschuss Bedenken hinsichtlich des Baus des Atomkraftwerks Akkuyu in der Türkei geäußert. Kyriakos Tsimillis von der zypriotischen Anti-Atomkraft-Plattform erklärte, dass es eine Aufzeichnung wissenschaftlicher Daten von Regierungsstellen gebe.
Die zypriotische Anti-Atomkraft-Plattform wurde 2015 gegründet und besteht aus Organisationen aus ganz Zypern, die seit 1997 ihre Bemühungen fortsetzen. Herr Tsimillis äußerte Bedenken hinsichtlich der Abfallentsorgung, der thermischen Verschmutzung und des Risikos eines Unfalls oder Terroranschlags.
Der Verband der Umweltorganisationen Zyperns (OPOK) erklärte seine Ablehnung der Nutzung von Atomenergie und warnte vor dem Kraftwerk Akkuyu, das 65 Kilometer von Zypern entfernt liegt. OPOK hob Fragen der Prävention, Transparenz und des Schutzes der öffentlichen Gesundheit und der Umwelt hervor.
Die zuständigen staatlichen Stellen gaben an, dass sie im Rahmen der Gesetzgebung mit Stichprobenkontrollen und kontinuierlicher Überwachung durch den Plan „ELECTRA“ handeln. OPOK betonte, dass die Auswirkungen im Falle eines Unfalls grenzüberschreitend wären und eine kontinuierliche Überprüfung der Protokolle und Bürgerinformationen erforderlich sei.