Loizidis warnt vor Todesfällen aufgrund von Stadiongewalt

Der Präsident der Polizeigewerkschaft «ISOTITA», Nikos Loizidis, äußerte sich nach der Sitzung des Rechtsausschusses des Parlaments bezüglich der Änderung der Gesetzgebung zur Gewalt in Stadien nachdrücklich.
Herr Loizidis warnte vor möglichen Todesfällen von Opfern von Hooliganismus und forderte entschlossenes Handeln. «Entweder wir wagen es, eine Barriere und eine rote Linie zu errichten, oder wir bereiten die Beerdigungen vor», erklärte er.
Er sprach sich gegen die Übertragung der Kontrolle der Fankarte an die Polizei aus und verwies auf Personalmangel und die Überlastung der Polizeibeamten mit Aufgaben in Stadien. «Es fehlt nur noch, dass die Polizisten den VAR bedienen müssen», sagte er.
Er betonte, dass das neue Gesetz dem Polizeichef ermöglichen werde, Maßnahmen zur Verhinderung von Zwischenfällen zu ergreifen, wie z. B. die Austragung von Spielen ohne Fans oder das Verbot der Bewegung von Gastfans.
Er wies auch die Kritik an der Entfernung der Fankarte zurück und erklärte, dass dies auf der Grundlage von Beweisen und nicht nur auf Verdacht geschehe.