Zypern: Modell des Nationalen Krebsinstituts soll genehmigt werden

Der Ministerrat wird am Mittwoch den Vorschlag des Gesundheitsministers Michalis Damianou bezüglich des Organisations- und Betriebsmodells des Nationalen Krebsinstituts Zyperns (NCIC) prüfen.
Herr Damianou erklärte, dass die Einreichung des Vorschlags den «Weg ebnet» für die Aktivierung einer Institution, von der erwartet wird, dass sie die onkologische Versorgung in Zypern verbessert.
Das vorgeschlagene Modell sieht vor, dass das Institut als unabhängige juristische Person des Privatrechts fungiert, wobei das Gesundheitsministerium der einzige Aktionär ist, wodurch Flexibilität und Effizienz gewährleistet werden.
Das Ziel des NCIC ist die Verbesserung der Koordination, die Schaffung organisierter Strukturen und die Unterstützung der nationalen Krebsstrategie.
Der Vorschlag basierte auf einer Studie einer spezialisierten Beratungsfirma und der Leitung des Nationalen Krebsausschusses unter Berücksichtigung der Erfahrungen anderer europäischer Institute.
Das Institut wird mit europäischen und internationalen Zentren verbunden, wodurch die Zusammenarbeit und die Teilnahme an Forschungsprogrammen verbessert werden.
Das Finanzministerium hat dem Vorschlag zugestimmt, und im Haushalt des Gesundheitsministeriums für 2025 ist eine Bereitstellung von 1,3 Millionen Euro vorgesehen. Der vorläufige Haushalt für die Entwicklung des Projekts beträgt 1,13 Millionen Euro.