Haushälterin wegen Brandstiftung in Chios, Griechenland, verhaftet

Eine Frau georgischer Herkunft wurde in Chios, Griechenland, wegen Brandstiftung verhaftet. Die Verhaftung erfolgte in den frühen Morgenstunden des Mittwochs.
Berichten zufolge arbeitet die Frau als Haushälterin und gab zu, an einem Brand beteiligt gewesen zu sein, der im nördlichen Teil der Insel ausbrach und nicht mit den Bränden in Verbindung stand, die die Stadt betrafen.
Die Frau behauptete, sie habe am 23. Juni beim Rauchen ihre Zigarette an einer Stelle ausgetreten, an der kurz darauf das Feuer ausbrach. Sie gab weiter an, dass sie versucht habe, das Feuer zu löschen, aber erfolglos blieb.
Erste Schätzungen gehen davon aus, dass auf der Insel über 40.000 Hektar verbrannt sind, darunter Wald- und Landwirtschaftsflächen. Konkret sind 28.500 Hektar Waldflächen, 3.600 Hektar Felsgebiete, 400 Hektar Wälder und 8.400 Hektar landwirtschaftliche Flächen.