Zypern priorisiert Belange von Menschen mit Behinderungen

Das stellvertretende Ministerium für soziale Wohlfahrt in Zypern priorisiert die soziale Inklusion und aktive Teilnahme von Menschen mit Behinderungen. Dies spiegelt sich in einer Erhöhung des Budgets um 57 % für die Abteilung für soziale Inklusion von Menschen mit Behinderungen wider, wobei 105 Millionen Euro für die Umsetzung neuer Gesetze vorgesehen sind.
Die neue Gesetzgebung zielt darauf ab, eine solide Grundlage für Behindertenfragen zu schaffen, die Philosophie der Leistungen zu ändern und die Kosten der Behinderung auszugleichen, indem sie von der EEE (garantiertes Mindesteinkommen) getrennt werden. Es zielt auch darauf ab, sicherzustellen, dass Behindertenfragen weiterhin Priorität haben.
Das stellvertretende Ministerium hat in Zusammenarbeit mit dem zypriotischen Behindertenverband (KYSOA) eine neue Gesetzgebung für Menschen mit Behinderungen geschaffen, die Leistungen und Dienstleistungen kombiniert und die Behindertenleistungen von der EEE entkoppelt.
Die neue Gesetzgebung umfasst:
- Erweiterung der Anzahl der Leistungsberechtigten von Dienstleistungen und Leistungen.
- Aufrechterhaltung und Erhöhung der bestehenden Behindertenleistungen.
- Beseitigung von Beschränkungen bei der Wahl der Pflegekraft.
- Zugang zu neuen sozialen Diensten und Unterstützungsdiensten zur Integration in den Arbeitsmarkt.
- Stärkung der Organisationen von Menschen mit Behinderungen.
Behindertenfragen wurden nun als Priorität eingestuft.