Fasten in der Karwoche: Worauf man verzichten sollte und potenzielle Risiken

Mit dem Näherrücken der Karwoche entscheiden sich viele Christen zum Fasten und begehen damit eine der strengsten Fastenperioden in der orthodoxen Tradition. Das Fasten in der Karwoche unterscheidet sich vom Fasten in der Fastenzeit und erfordert den Verzicht auf alle tierischen Produkte.
Verboten: Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier.
Erlaubt: Meeresfrüchte (traditionell als nicht „blutig“ angesehen), ölfreie Hülsenfrüchte, Gemüse, Grünzeug, Nüsse und Getreide, insbesondere während der Xerophagie (strenges Fasten).
Xerophagie, die strengste Form des Fastens, schließt Öl und Wein aus, außer am Gründonnerstag zum Gedenken an das letzte Abendmahl.
Risiken: Experten warnen vor übermäßigem Konsum von Zucker und Stärke sowie vor einem potenziellen Proteinmangel, der durch die Kombination von Hülsenfrüchten und Getreide behoben werden kann.
Oliven sind erlaubt, Olivenöl jedoch nicht, da es als verarbeitetes Produkt gilt.