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KYSOA: Behinderung in Zypern bedeutet Verarmung

By Staff
KYSOA: Behinderung in Zypern bedeutet Verarmung
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Die Präsidentin des zyprischen Behindertenverbandes (KYSOA), Themida Anthopoulou, erklärte, dass Behinderung in Zypern Verarmung bedeutet, da Menschen mit Behinderungen keine Priorität für den Staat haben. Die Aussage erfolgte als Reaktion auf Eurostat-Daten, die zeigen, dass 27,6 % der Menschen mit Behinderungen in Zypern im Jahr 2024 Schwierigkeiten hatten, über die Runden zu kommen.

Frau Anthopoulou betonte die Notwendigkeit, Behindertenleistungen vom EEE zu trennen, da jeder zweite Mensch mit schwerem Bedarf aufgrund einer Behinderung außerhalb der staatlichen Wohlfahrt liegt. Sie erwähnte auch, dass 11.000 Leistungsempfänger die Leistung über den EEE erhalten, was bedeutet, dass sie aufgrund von Einkommenskriterien sehr arm sind.

Die stellvertretende Ministerin für soziale Wohlfahrt, Marilena Evaggelou, erklärte, dass das Ministerium die seit langem bestehenden Lücken anerkennt und neue Gesetze für Menschen mit Behinderungen vorbereitet. Die Konsultation zum Gesetzentwurf ist im Gange, mit dem Ziel einer umfassenden Gesetzgebung, die Leistungen und Dienstleistungen erbringt.

Frau Anthopoulou verwies auch auf die problematische Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt sowie auf Fragen der Barrierefreiheit, wie z. B. das Fehlen einer angemessenen Infrastruktur in Touristenzielen und die Nichteinhaltung von Barrierefreiheitsstandards durch Hotels.

KYSOA hat Anfragen an verschiedene Ministerien und stellvertretende Ministerien gerichtet, wie z. B. das stellvertretende Kulturministerium, das stellvertretende Tourismusministerium, das Ministerium für Arbeit und Sozialversicherung und das Bildungsministerium, zu Fragen der Barrierefreiheit, Anreize für Arbeitgeber und inklusive Bildung.

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