Zunahme von Tieraussetzung und Tiermisshandlung in Zypern

Die Kommissarin für Umwelt und Tierschutz, Antonia Theodosiou, betonte den Anstieg der Fälle von Tieraussetzung und Tiermisshandlung in Zypern. Laut Frau Theodosiou gibt es auch Engpässe in der Unterbringungsinfrastruktur und der öffentlichen tierärztlichen Versorgung.
Die Kommissarin verwies auf einen umfassenden Plan von Maßnahmen und Aktionen für das Wohlergehen von Hunden und Katzen, der den zuständigen Ministerien vorgelegt wurde. Der Plan umfasst Massensterilisations- und Markierungskampagnen, die Stärkung und Lizenzierung privater Tierheime sowie die Schaffung regionaler Einrichtungen für die vorübergehende Unterbringung.
Der Schwerpunkt liegt auf der verstärkten Durchsetzung der Gesetzgebung, der Schaffung öffentlicher tierärztlicher Versorgungsstrukturen und der Einrichtung kommunaler Tierkliniken. Wichtig ist auch die Stärkung der bestehenden Veterinärdienste, der Tierpolizei und der Freiwilligen.
Frau Theodosiou betonte die entscheidende Rolle der lokalen Behörden und die Erwartung der Genehmigung des Änderungsgesetzes über Hunde, das die lokalen Behörden betrifft und darauf abzielt, wirksamere Instrumente bereitzustellen. Das Gesetz sieht die Abschaffung der Euthanasie vor, außer in extremen Fällen.
Die Einnahmen aus dem Stück „Bis ich bleibe“ werden für die medizinische Versorgung von Streunertieren verwendet.