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Anthopoulou: Behinderung in Zypern führt zu Verarmung

By Staff
Anthopoulou: Behinderung in Zypern führt zu Verarmung
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Die Präsidentin der Zypriotischen Konföderation der Organisationen für Behinderte (KYSOA), Themida Anthopoulou, erklärte, dass Behinderung in Zypern oft zu Verarmung führt, und kommentierte Daten von Eurostat. Die stellvertretende Ministerin für Soziales, Marilena Evaggelou, verwies auf die Bemühungen der Regierung um neue Gesetze.

Laut Eurostat sind 27,6 % der Menschen mit Behinderungen in Zypern mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Frau Anthopoulou wies darauf hin, dass viele behinderte Menschen aufgrund der Einkommenskriterien des EEE von staatlichen Leistungen ausgeschlossen sind.

Frau Evaggelou erklärte, dass das Ministerium Konsultationen zu neuen Gesetzen abgeschlossen hat, die darauf abzielen, seit langem bestehende Lücken zu schließen. Die Gesetzgebung zielt darauf ab, Behindertenleistungen von Einkommenskriterien zu entkoppeln.

Frau Anthopoulou betonte, dass Zypern bei den Behindertenleistungen in Prozent des BIP zu den Schlusslichtern in der EU gehört. Sie verwies auch auf Probleme mit der Barrierefreiheit und dem Arbeitsmarkt.

Frau Evaggelou erwähnte Maßnahmen wie die Bereitstellung von Anreizen für Sozialunternehmen, die Menschen mit Behinderungen beschäftigen, und die Schaffung von Betreuungszentren.

Jeder zweite Mensch mit Behinderung in Zypern kann sich keinen einwöchigen Urlaub leisten. Frau Anthopoulou verwies auf Probleme mit der Barrierefreiheit in Touristengebieten.

KYSOA hat Anfragen an verschiedene Ministerien zu Fragen der Barrierefreiheit, Bildung und Beschäftigung.

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