Fall von unrechtmäßiger Inhaftierung: Klägerin zieht Beschwerde zurück

Eine der Klägerinnen im Fall der unrechtmäßigen Inhaftierung von fünf griechischen Zyprioten in den besetzten Gebieten hat ihre "Beschwerde" zurückgezogen. Laut einer Erklärung erklärte Anwältin Asli Murat, die Asli Ercican vertritt, dass ihre Mandantin keine Beschwerden mehr gegen irgendjemanden habe.
Ercican erklärte durch ihren Anwalt, dass sie besorgt über den unbefugten Zutritt von Nichtansässigen zum Komplex sei, aufgrund von Sicherheitsbedenken und einer Geschichte von Diebstählen. Sie stellte klar, dass ihre Besorgnis allgemeiner Natur sei und sich nicht direkt gegen eine bestimmte Person richte, insbesondere nicht gegen diejenigen, die ihr angestammtes Eigentum besuchen.
Asli Ercican reichte eine Erklärung bei der "Staatsanwaltschaft" des "Bezirksgerichts" in Trikomo ein, in der sie den Rückzug der Beschwerde erklärte. Anwältin Murat betonte, dass der Konflikt zwischen den Gemeinschaften den Prinzipien ihrer Mandantin widerspreche, die auf eine Lösung der Probleme ohne weiteren Schaden hofft.