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Christodoulides: Strategische Autonomie der EU braucht angemessene Ressourcen

By Staff
Christodoulides: Strategische Autonomie der EU braucht angemessene Ressourcen
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Der Präsident von Zypern, Nikos Christodoulides, betonte die Notwendigkeit, dass die Europäische Union über angemessene Ressourcen verfügt, um strategische Autonomie zu erreichen. Die Erklärung erfolgte bei seiner Ankunft am zweiten Tag des informellen Treffens der Staats- und Regierungschefs der EU in Nikosia.

Herr Christodoulides verband die Diskussion über strategische Autonomie mit dem mehrjährigen Finanzrahmen und betonte die Bedeutung der aktuellen Diskussion. Zypern strebt an, dem Europäischen Rat bis Juni einen ausgereiften Verhandlungsrahmen mit konkreten Zahlen vorzulegen.

Er verwies auch auf die Unterzeichnung der Roadmap „Ein Europa, ein Markt“, die darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken und sie mit der europäischen Resilienz und Energiesicherheit zu verbinden.

Besondere Erwähnung fand die Anwesenheit von Staats- und Regierungschefs aus Ägypten, Jordanien, Libanon und Syrien in Nikosia sowie des Generalsekretärs des Golf-Kooperationsrates. Herr Christodoulides betonte die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit der EU mit den Ländern der Region zu stärken.

In Bezug auf die Energiekrise wurden kurz- und langfristige Maßnahmen erörtert, mit dem Ziel, konkrete Vorschläge vom Rat für Wirtschaft und Finanzen zu erhalten.

Schließlich verwies er auf Artikel 42.7 des Vertrags über die Europäische Union und betonte die Notwendigkeit eines Einsatzplans für den Fall seiner Aktivierung.