Vorkas im Parlament: „Wir täuschen die Europäische Kommission“ über die Rechtspflege

Der Präsident des gesamtzyprischen Anwaltsverbandes, Michalis Vorkas, beschwerte sich vor dem parlamentarischen Ausschuss für Institutionen, dass der Bericht der Europäischen Kommission über die Rechtsstaatlichkeit ungenaue Daten über die Rechtspflege in Zypern enthalte.
Herr Vorkas argumentierte, dass gerichtliche Entscheidungen nach 17 Jahren getroffen werden, während der Bericht ein falsches Bild vermittle. Er sprach auch von Verzögerungen bei der Vollstreckung von Entscheidungen und einem Mangel an Gerichtsschreibern.
Der Abgeordnete Andreas Pasiourtidis stimmte den Ausführungen von Herrn Vorkas über das langsame Tempo der Justiz zu. Die Leiterin des Justizsektors des Justizministeriums, Phaidra Grigoriou, erklärte, dass die Statistiken vom Justizdienst an die CEPEJ (Europäische Kommission für die Effizienz der Justiz) übermittelt werden, die sie für den Bericht verwendet.
Herr Pasiourtidis kritisierte auch die Regierung für das Fehlen von Reformen in der Primärjustiz.