Tatar und Özersay warnen vor Verzögerungen an Zypern-Übergängen

Der türkisch-zyprische Führer Ersin Tatar äußerte sich besorgt über Verzögerungen an den Übergängen und verwies auf einseitige Maßnahmen, die das Vertrauen zwischen den Gemeinschaften untergraben. In Erklärungen gegenüber der Zeitung "Kıbrıs" erklärte Tatar, dass die Situation in der türkisch-zyprischen Gemeinschaft Unsicherheit verursacht.
Tatar betonte, dass die Übergangspunkte bilateral sind, und forderte Präsident Nikos Christodoulides auf, mehr Sensibilität zu zeigen, wobei er die Notwendigkeit der Zusammenarbeit betonte.
Kudret Özersay, der Vorsitzende der Volkspartei, erklärte, dass das Durchgangsrecht nicht eingeschränkt sei, die Anforderung zusätzlicher Dokumente jedoch zu Verzögerungen führe. In einem Beitrag verwies Özersay auf einen Widerspruch zwischen den Aussagen der griechisch-zyprischen Seite und den Informationen der Polizei bezüglich der Erfassung zusätzlicher Informationen.
Özersay warnte davor, dass selbst ein einmaliges Verfahren zu Verzögerungen an den Übergängen führen könnte.