Takata: Disziplinarische Untersuchung gegen Yiannis Nikolaidis nach Kabinettsbeschluss

Nach einem Beschluss des Ministerrats wird ein Ermittlungsbeamter ernannt, um eine Disziplinaruntersuchung gegen Yiannis Nikolaidis in Bezug auf die tödlichen Takata-Airbags durchzuführen.
Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem der Verkehrsminister Alexis Vafeadis den Rat über die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses informiert hatte. Herr Nikolaidis, ehemaliger stellvertretender Direktor des Verkehrsministeriums und derzeitiger Generaldirektor des stellvertretenden Ministeriums für soziale Wohlfahrt, könnte bis zum Abschluss der Untersuchung suspendiert werden.
Der Bericht wirft Herrn Nikolaidis mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeiten für Totschlag und Amtsmissbrauch vor, wobei die Polizei den strafrechtlichen Aspekt untersucht. Die Untersuchung konzentriert sich auf das umstrittene Rundschreiben von 2017, das angeblich die Herstellervertreiber (ΔτΚ) von der Verantwortung für Rückrufe von Gebrauchtfahrzeugen befreite und die Besitzer von "grauen" Fahrzeugen ungeschützt ließ.
Der Untersuchungsausschuss wirft Herrn Nikolaidis und Sotiris Kolettas trotz Warnungen vor den Gefahren von Takata-Airbags seit 2013 schwerwiegende Versäumnisse und Untätigkeit vor.
Drei Unfälle in Zypern werden Takata-Airbags zugeschrieben, darunter die Todesfälle von Kyriakos Oxinos und Styliani Giorgalli.