Treffen Christodoulides-Erhürman: Uneinigkeiten und Erwartungen bezüglich der VBM

Präsident Nikos Christodoulides wird sich morgen, Montag, mit dem türkisch-zyprischen Führer Tufan Erhürman treffen, um die Verhandlungen über die Zypernfrage wieder aufzunehmen. Trotz der Bereitschaftserklärungen beider Seiten bestehen weiterhin Meinungsverschiedenheiten, sowohl in Bezug auf die Substanz der Zypernfrage als auch in Bezug auf vertrauensbildende Maßnahmen (VBM).
Nikosia strebt angesichts internationaler Initiativen und des Wunsches des UN-Generalsekretärs nach Fortschritten Kommunikationskanäle an. Nach Angaben des Präsidialamtes stellt die türkische Seite jedoch Forderungen, die über das Vereinbarte hinausgehen.
Der stellvertretende Regierungssprecher Giannis Antoniou erklärte, der Präsident werde mit dem politischen Willen an dem Treffen teilnehmen, die Verhandlungen im vereinbarten Rahmen wieder aufzunehmen.
Tufan Erhürman argumentierte seinerseits, dass sich die Verhandlungen verändert hätten und die Zypernfrage nach Crans Montana im Jahr 2017 neue Daten aufweise.
In Bezug auf die VBM besteht der türkisch-zyprische Führer darauf, nur Mia Milia zu öffnen. Das Treffen ist für 16:30 Uhr in der Residenz des Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs geplant.
Sehen Sie sich den Bericht von Nikos Prokommenos an.