US-Außenministerium: Begrenzte Straflosigkeit für Menschenrechtsverletzungen in Zypern

Der Menschenrechtsbericht 2024 des US-Außenministeriums stellt fest, dass es keine wesentlichen Änderungen in der Menschenrechtslage in der Republik Zypern gegeben hat. Der Bericht behandelt sowohl die von der Regierung kontrollierten als auch die besetzten Gebiete.
In der Republik Zypern hebt der Bericht begrenzte Fälle von Straflosigkeit für Beamte hervor, die Menschenrechtsverletzungen begangen haben, trotz der Maßnahmen der Regierung, solche Beamten zu identifizieren und zu bestrafen.
In den von türkischen Zyprioten verwalteten Gebieten zitiert der Bericht glaubwürdige Berichte über grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung sowie über schwerwiegende Einschränkungen der Meinungs- und Medienfreiheit. Darüber hinaus wird festgestellt, dass die 'Behörden' selten Maßnahmen ergreifen, um Beamte zu identifizieren und zu bestrafen, die Menschenrechtsverletzungen begangen haben, wobei es Anzeichen für eine weitverbreitete Straflosigkeit gibt.
Der Bericht verweist auch auf Berichte über Misshandlungen von Gefangenen und Mängel in den Haftanstalten.
In Bezug auf die Pressefreiheit stellt der Bericht fest, dass in der Republik Zypern das Gesetz die freie Meinungsäußerung, einschließlich der Presse, vorsieht und die Regierung dieses Recht im Allgemeinen respektiert. In den besetzten Gebieten heißt es jedoch in dem Bericht, dass die 'Behörden' dieses Recht nicht respektieren.