Zypern Präsident: Vorschlag zur vollständigen Integration von Umgesiedelten in das GHS

Der Präsident von Zypern, Nikos Christodoulides, kündigte an, dass dem Ministerrat bald ein Vorschlag zur vollständigen Deckung der medizinischen Versorgung von umgesiedelten Personen durch das Allgemeine Gesundheitssystem (GHS) vorgelegt wird. Die Ankündigung erfolgte während der festlichen Feier des Heiligen Maron in Nikosia.
Präsident Christodoulides versicherte, dass die Probleme der Enklaven in seinen Treffen mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen und dem türkisch-zyprischen Führer ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Insbesondere erwähnte er, dass er die Probleme der Maroniten mit Herrn Erhurman angesprochen habe und positive Antworten beim nächsten Treffen am 24. Februar erwarte.
Der Präsident brachte die Wertschätzung des Staates für die maronitische Gemeinschaft und ihren Beitrag zum Fortschritt des Landes zum Ausdruck. Er bekräftigte das Interesse der Regierung an der maronitischen Gemeinschaft und die Zusammenarbeit mit der maronitischen Kirche.
Er verwies auch auf die erfolgreiche Umsiedlung von 367 Mitbürgern in Kormakitis und die Umsetzung von Beschlüssen zur Verbesserung der Lebensqualität der Enklaven, wie z. B. die Gewährung finanzieller Unterstützung an den Gemeinderat von Kormakitis und die Erhöhung der Zulagen.
Abschließend verwies er auf die Bemühungen zur Reparatur der maronitischen Kirchen in den besetzten Gebieten und zur Unterstützung des Baus einer Kirche im Bezirk Paphos.