Über 1.300 Flüchtlingsheime wegen notleidender Kredite belastet

Der parlamentarische Ausschuss für Flüchtlinge erörterte das Problem der Zwangsvollstreckungen von Hauptwohnsitzen von Vertriebenen in Flüchtlingssiedlungen. Die Ausschussmitglieder forderten, dass Kreditakquisitionsunternehmen alle damit verbundenen Verfahren für drei Monate einfrieren.
Der Ausschussvorsitzende Nikos Kettirοs forderte Kreditakquisitionsunternehmen auf, alle Zwangsvollstreckungen von Hauptwohnsitzen für die nächsten drei Monate auszusetzen, um tragfähige Lösungen zu finden. Er forderte die Kreditnehmer auf, sich an die Unternehmen zu wenden, um Umstrukturierungen und Erleichterungen zu erreichen, und warnte vor gesetzgeberischen Eingriffen, falls keine Reaktion erfolgt.
Laut KEDIPES-Daten sind 763 Häuser in Siedlungen mit notleidenden Krediten belastet, während weitere 599 Fälle Kreditakquisitionsunternehmen betreffen. Herr Kettiros prangerte an, dass die Gesetzgebung es Unternehmen erlaube, als 'Wucherer' zu agieren, und dass Kreditnehmer mit 'Ironie, Drohungen und Demütigungen' konfrontiert seien.
Jenny Papacharalambous von der Vereinigung zum Schutz von Bankkreditnehmern forderte Kreditverwaltungsgesellschaften auf, jeden Kreditnehmer persönlich anzurufen, um Lösungen zu prüfen. Rita Superman, eine DISY-Abgeordnete, verwies auf die 'besondere Natur der Vertriebenen', während Zacharias Koulias, ein DIKO-Abgeordneter, den Staat und die Banken kritisierte.
Quelle: Zyprische Nachrichtenagentur