Zypern will Landverkäufe an Ausländer einschränken

Das Innenministerium entwirft einen Gesetzentwurf, um den unkontrollierten Verkauf von zypriotischem Land an ausländische Personen, einschließlich türkischer Staatsangehöriger, über Unternehmen einzuschränken. Die Gesetzesinitiative zielt darauf ab, bestehende Gesetze abzuschaffen und neue Vorschriften zu erlassen, wie Innenminister Konstantinos Ioannou in Beantwortung einer Frage des Abgeordneten Nikos Georgiou erklärte.
Das Problem liegt in der Umgehung des bestehenden Rechtsrahmens, der es Ausländern ermöglicht, über Unternehmen Land zu kaufen und so die für Einzelpersonen geltenden Beschränkungen zu umgehen. Dies hat zu sozioökonomischen Folgen geführt, wie z. B. steigenden Immobilienpreisen und Schwierigkeiten beim Zugang zu Wohnraum für Einheimische.
Die neue Gesetzgebung zielt darauf ab, die Transparenz zu erhöhen und das öffentliche Interesse zu wahren. Auch die Frage des Landerwerbs durch türkische Staatsangehörige über Unternehmen wird geprüft, ein Thema, das den Registrar of Companies und den parlamentarischen Prüfungsausschuss beschäftigt hat.
Es ist erwähnenswert, dass die Einheit zur Bekämpfung verdeckter Straftaten in den freien Gebieten Vermögenswerte im Wert von 1,2 Millionen Euro beschlagnahmt hat, die einem 51-Jährigen gehören, der beschuldigt wird, griechisch-zypriotisches Land in den besetzten Gebieten an sich gerissen zu haben.