Neues Gesetz zur legalen Einwanderung und strengere Kontrollen für NGOs in Griechenland

Ein Gesetzentwurf des Ministeriums für Migration und Asyl mit dem Titel „Förderung der Politik der legalen Migration“ wurde zur öffentlichen Konsultation freigegeben. Ziel des Gesetzentwurfs ist die Schaffung eines modernen Rahmens für die legale Einwanderung, der als Barriere für die illegale Einwanderung dient und den Bedürfnissen der griechischen Wirtschaft und des sozialen Zusammenhalts entspricht.
Der Gesetzentwurf konzentriert sich auf den Bürokratieabbau und die Beschleunigung der Verfahren für Drittstaatsangehörige, die sich legal in Griechenland aufhalten. Die Verfahren zur Einladung von Arbeitnehmern aus Drittstaaten werden verstärkt und bilaterale Abkommen mit den Herkunftsländern gefördert.
Besonderes Augenmerk wird auf die Gewinnung hochqualifizierter und sachkundiger Humanressourcen sowie auf Studenten aus Drittstaaten gelegt. Es werden Aufenthaltsgenehmigungen für die Dauer des Studiums, das Recht auf Teilzeitbeschäftigung und die Möglichkeit des Verbleibs nach dem Abschluss zur Arbeitssuche gewährt.
Der neue Rahmen verschärft die Strafen für den illegalen Menschenhandel und regelt den Rahmen der NGOs, verbessert die Transparenz und verschärft die Strafen für die Beteiligung an illegalen Aktivitäten. Die Möglichkeit von Vorzugsverträgen zwischen NGOs und dem Ministerium wird abgeschafft.
Darüber hinaus ist die Einrichtung eines Koordinierungsausschusses für Migrationspolitik und die bedingte Freilassung mit Abschiebung von Migranten, die wegen geringfügiger Vergehen inhaftiert sind, vorgesehen.