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Republik Zypern: Warnung vor der Nutzung britischer Basen als Ausgangspunkt

By Staff
Republik Zypern: Warnung vor der Nutzung britischer Basen als Ausgangspunkt
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Die Republik Zypern hat durch ihren Verteidigungsminister Vassilis Palmas gewarnt, dass das Land nicht als Ausgangspunkt für Luftangriffe genutzt werden sollte, und bezieht sich dabei auf die mögliche Beteiligung der USA und Israels gegen den Iran. Nikosia betont, dass die Nutzung der Basen für solche Operationen Zypern gefährdet und die Gründungsverträge verletzt.

Der britische Minister für Unternehmen und Handel, Jonathan Reynolds, erklärte, dass keine Anfrage zur Beteiligung der Basen an Militäroperationen vorliege, betonte jedoch, dass Großbritannien seine Verbündeten verteidigen werde, wenn diese bedroht würden. Die zypriotische Seite bestreitet das Recht der Briten, die Basen für Militäroperationen zu nutzen, und beruft sich auf Rechtsgutachten und die Tatsache, dass Großbritannien seit 1965 keine Miete mehr zahlt.

Zypern ist der Ansicht, dass die Nutzung der Basen für militärische Zwecke es in den Mittelpunkt von Konflikten rücken würde. Es wird vorgeschlagen, dass Großbritannien, wenn es die USA und Israel unterstützen möchte, Militäroperationen von seinem eigenen Territorium aus starten sollte.

Die Frage der britischen Basen ist nach wie vor relevant und wird von der Republik Zypern als koloniales Erbe betrachtet. Nikosia strebt die Entkolonialisierung an und verbindet das Thema mit seinen strategischen Zielen sowie mit der Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag bezüglich Mauritius.

Die Republik Zypern warnt London, dass es eine Reaktion geben wird, wenn militärische Einrichtungen in Zypern für militärische Zwecke genutzt werden, was zu einem Bruch führen würde.

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