Ausbildungsprogramme unter der Lupe: Untersuchung der GSEE-Gelder

Eine öffentliche Debatte ist über die Ausbildungsprogramme von GSEE entbrannt. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen der Präsident von GSEE, Giannis Panagopoulos, und fünf weitere Personen und Unternehmen im Zusammenhang mit der Durchführung von Programmen in Höhe von 72 Millionen Euro für den Zeitraum 2020-2025.
Diese Programme, die nationale und europäische Ressourcen für die Berufsausbildung von Arbeitslosen und die Weiterbildung von Arbeitnehmern umfassten, wurden im März 2024 vom Rechnungshof aufgrund von Komplexität und Schwierigkeiten bei der Prüfung abgelehnt.
Die Untersuchung begann nach einer anonymen Beschwerde bezüglich des Kaufs von Grundstücken durch Herrn Panagopoulos. Herr Panagopoulos selbst wartet darauf, über die Beschlagnahmeanordnung und die Ergebnisse informiert zu werden, um auf die Anklagen zu reagieren.
Der SYRIZA – PS-Abgeordnete für Larissa, Vasilis Kokkalis, bezeichnete das Problem als ein "enormes politisches Problem" und argumentierte, dass 97 % der Ausbildungsprogramme von vier Gruppen kontrolliert werden, von denen eine mit der Regierung in Verbindung steht.
In der Vergangenheit waren ähnliche Probleme mit dem Programm "skoil elikikou" unter dem Ministerium Vroutsis aufgetreten. Das Chatzidakis-Gesetz begrenzte diese Phänomene, indem es die Auszahlung von Geldern an die Wirksamkeit der Programme koppelte.
Insgesamt hat Griechenland 5 Milliarden Euro aus europäischen Fonds für die Ausbildung von Arbeitslosen und Arbeitnehmern erhalten. Bis Ende 2026 sollen die Auszubildenden 540.000 erreichen, wobei der Schwerpunkt auf grünen und digitalen Kompetenzen liegt.