Reaktionen im besetzten Zypern auf Waffen- und Taxilizenzen

Im besetzten Zypern haben die Ausstellung neuer Waffen- und Taxilizenzen Reaktionen ausgelöst. Die "Regierung" versucht, die Hunderten von neuen Waffenscheinen zu rechtfertigen, die "vor den Wahlen" ausgestellt wurden, während die politischen Reaktionen anhalten.
Der Präsident der KEE und "Premierminister" Ünal Üstel erklärte, dass die Mehrheit der Lizenzen an "Polizisten" vergeben wurden, um die Polizei zu stärken. Im Gegensatz dazu argumentierte der Generalsekretär der DK, Serhat Akpınar, dass die Lizenzen aufgrund zunehmender krimineller Bedrohungen und sich ändernder demografischer Gegebenheiten notwendig seien.
Der Präsident der KA, Erhan Arıklı, verwies auf den Fall des Mordes an Elmas Güzelgülert und seiner Frau und unterstützte die Notwendigkeit von Waffenscheinen zum Schutz.
Der Präsident der KL, Kudret Özersay, kritisierte den Mangel an Transparenz im Lizenzierungsverfahren, während der RTK-Abgeordnete Fikri Toros Bedenken hinsichtlich des sozialen Friedens äußerte.
Inzwischen reagieren Berufsverbände auf die Ausstellung von 2500 neuen Taxilizenzen "vor den Wahlen". Die türkisch-zypriotische Vereinigung der Reisebüros (KITSAB) bezeichnete die Lizenzen als "unfair und intransparent", während die "Öffentliche Verkehrsvereinigung (KTTTB)" die Veröffentlichung der Namen der Begünstigten forderte.
Der Verband der türkisch-zypriotischen Taxifahrerverbände kritisierte ebenfalls die neuen Lizenzen und argumentierte, dass sie den Sektor verschlimmern würden, und drohte mit rechtlichen Schritten.