AKEL warnt vor Landkäufen durch Israelis in Zypern

Der Generalsekretär der AKEL, Stefanos Stefanou, äußerte während des 24. Parteitags Bedenken hinsichtlich des zunehmenden Verkaufs von Immobilien an Bürger aus Drittländern, insbesondere an Bürger Israels.
Herr Stefanou stellte fest, dass es zu massiven Übernahmen von Wirtschaftseinheiten und großen Landflächen kommt und Informationen über eine gezielte Expansionspolitik gegenüber Zypern vorliegen. Er betonte, dass die AKEL das Problem als Frage des nationalen Interesses und der Sicherheit betrachtet und die Regierung auffordert, die nationale Souveränität zu schützen.
Er warf der Regierung vor, das Problem durch Maßnahmen wie goldene Visa zu verschärfen, während andere europäische Länder Kontrollmaßnahmen ergreifen. Er äußerte auch Bedenken hinsichtlich der Schaffung geschlossener Gemeinschaften und der Ghettoisierung.
In den sozialen Medien äußern pro-palästinensische und pro-iranische Konten Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Präsenz von Israelis in Zypern. Türkische Medien berichten ebenfalls über Bedenken hinsichtlich einer möglichen „zionistischen Expansion“ auf der Insel.
Israelische Medien haben Zypern in früheren Veröffentlichungen als „das zweite Israel“ bezeichnet.
Die AKEL erklärt, dass sie Initiativen für gesetzliche Regelungen zu diesem Thema ergriffen hat.