Tragkolas äußert Bedenken bezüglich des amerikanischen Berichts über das Feuer in Limassol

Der ehemalige Direktor der Feuerwehr, Markos Tragkolas, äußerte Bedenken hinsichtlich des Berichts amerikanischer Experten über das tödliche Feuer in Limassol. Während er anerkennt, dass eine Zigarettenkippe unter den gegebenen Umständen das Feuer verursacht haben könnte, stellt er die Anwesenheit mehrerer Zigarettenkippen in der Gegend in Frage.
Laut Herrn Tragkolas erwähnt der Bericht die Entdeckung von zwei Zigarettenkippen in der Nähe voneinander sowie andere nicht verbrannte Zigarettenkippen in nicht verbrannter Vegetation. Er hob auch die Geschichte böswilliger Brände in der Provinz Limassol in den letzten Jahren hervor.
Herr Tragkolas verwies auf das Fehlen einer geeigneten Ermittlungsbehörde in Zypern zur Untersuchung von Brandstiftungen, im Gegensatz zu Griechenland, wo Hunderte von Verhaftungen wegen Brandstiftung vorgenommen wurden. Er äußerte auch Zweifel daran, wie eine weiße Zigarettenkippe nach einem Großbrand intakt gefunden werden konnte.
Abschließend stellte Herr Tragkolas fest, dass die Amerikaner nach der Sammlung von Zeugenaussagen und Ermittlungsarbeiten zu ihren Schlussfolgerungen gelangten, was auch die zypriotischen Behörden hätten tun können.