Kolumne aus Zypern: Traditionen und Reflexionen

In einer Kolumne aus Zyperns historischster Zeitung reflektiert der Kolumnist über seine Eindrücke von Limassol und Gespräche mit Freunden über ihren Alltag.
Er erwähnt ein Stammrestaurant, in dem die Gäste den gleichen Tisch haben und die gleichen Gerichte bestellen. Einmal bot der Besitzer „Strouthouthkia“ an, ein zypriotischer Name für Spatzen, was Fragen nach dem Verzehr geschützter Arten wie Mönchsgrasmücken aufwirft.
Er erfährt, dass „Strouthouthkia“ kleine Zugvögel, Grasmücken, sind, die eine traditionelle, aber illegale und streng geschützte Delikatesse darstellen. Ihre Wilderei provoziert heftige Reaktionen.
Der Kolumnist kündigt eine journalistische Reise in die besetzten Gebiete Zyperns an, zu den Orten, die er in den 80er Jahren für die BBC besuchte. Er erinnert sich an den Rat seines damaligen Direktors Benny Amar, sein Herz in London zu lassen. Während dieser Berichte interviewte er Denktasch und Akkinji, UN-Beamte, Bürgermeister, Professoren und einfache Leute.
Er erinnert sich an die Nächte in Kyrenia, in denen er schrieb und weinte, mit Hilfe von Frau Tzemel, die ihm Kaffee brachte und ihn „Zypriote, mein tapferer Junge...“ nannte.