POED äußert Bedenken hinsichtlich der Gültigkeit der PIRLS-Studie

POED hat starke Bedenken hinsichtlich der Gültigkeit der Ergebnisse der internationalen PIRLS-Studie (Progress in International Reading Literacy Study) geäußert und dabei auf schwerwiegende Probleme im Umsetzungsprozess hingewiesen. In einem Schreiben an den Direktor der Grundschulbildung, Marios Stylianides, beantragt die Organisation ein Treffen, um ihre Empfehlungen zu erörtern.
POED erklärt, dass zypriotische Schüler seit zwei Jahrzehnten an internationalen Studien teilnehmen und die Daten für Verbesserungsmaßnahmen und nicht für Vergleiche verwendet werden sollten. Sie weist auch darauf hin, dass die selektive Nutzung von Daten durch verschiedene Stellen häufig fälschlicherweise auf Pädagogen abzielt.
Die Organisation weist darauf hin, dass internationale Studien inzwischen zur vollständigen digitalen Datenerfassung übergegangen sind, was digitale Kompetenzen der Schüler, eine angemessene Vernetzung und digitale Ausstattung erfordert, was die Realität des zypriotischen Bildungssystems nicht widerspiegelt.
POED fordert die Institutionalisierung und Aufstockung der Zeit des IKT-Koordinators und eine angemessene Personalausstattung mit IT-Beratern sowie die Reduzierung der außerschulischen Aufgaben der Lehrer.
Quelle: KYΠΕ