Tragödien im August: Tillyria 1964 und Helios 2005

Der August ist ein Gedenkmonat für Zypern, der von zwei großen Tragödien geprägt ist: den Ereignissen in Tillyria im Jahr 1964 und der Helios-Flugzeugkatastrophe im Jahr 2005.
Im Jahr 1964 wurde die Region Tillyria von der türkischen Luftwaffe stark bombardiert. Eines der Opfer war Giorgos Eikosaris, ein Soldat, der während der Angriffe vermisst wurde. Seine Familie suchte jahrzehntelang nach seinen Überresten. Im Jahr 2019 wurden Eikosaris' Knochen nach Bemühungen und DNA-Analysen identifiziert und im Jahr 2020 mit Ehren beigesetzt.
Am 9. August 1964 wurde das Krankenhaus in Pachyammos mit Napalm bombardiert, was zum Tod und zur Zerstückelung vieler Menschen führte. Insgesamt wurden 364 türkische Zyprioten und 174 griechische Zyprioten bei den Zusammenstößen von 1963-64 getötet, während Tausende vertrieben wurden.
Im Jahr 2005 forderte die Helios-Flugzeugkatastrophe in Grammatiko, Attika, das Leben von 121 Menschen. Die Zeitung "Kathimerini" berichtete, dass es Verantwortlichkeiten innerhalb des Staates gab, die vertuscht wurden. Obwohl das Department of Civil Aviation festgestellt hatte, dass das Flugzeug nicht flugtüchtig war, wurden die notwendigen Reparaturen nicht durchgeführt, was zu der Tragödie führte.
Der August bleibt ein Monat des Gedenkens und der Besinnung auf die Verluste und Tragödien, die Zypern geprägt haben.