Nea Styra: Gutachter bestreitet Behauptung des Kapitäns über Ruderschaden

Es sind neue Informationen bezüglich des Vorfalls in Nea Styra aufgetaucht, wo eine Fähre auf Grund lief. Der Gutachter bestreitet die Behauptungen des Kapitäns über einen Ruderschaden.
Berichten zufolge fand der Gutachter keine Schäden an den Rudern des Schiffes. Taucher fanden Risse im Schiff, die 15-20 Meter lang sind. Der Kapitän, der sich weiterhin in Haft befindet, behauptete, er konnte die Untiefe aufgrund eines Ruderschadens nicht vermeiden, eine Behauptung, die der Gutachter laut ERT nicht bestätigt.
Die Behörden prüfen, ob das Schiff von den etwa 30 Fahrzeugen, die es transportiert, entladen werden muss. Priorität hat die Rückgabe der Fahrzeuge an ihre Besitzer.
Die Operation zur Freilegung des Schiffes soll am Nachmittag beginnen, sofern keine unvorhergesehenen Umstände eintreten. Die notwendigen Vorbereitungen wurden im Inneren des Schiffes und von Tauchern getroffen. Zwei Schlepper sind vor Ort, einer mit 15 Besatzungsmitgliedern und der andere mit einem Schiffbauer, der den Schaden begutachtet hat.
Darüber hinaus wurden Versäumnisse bei der Bearbeitung des Unfalls festgestellt, was dazu führte, dass das Schifffahrtsministerium den zuständigen Staatsanwalt informierte. Die Versäumnisse betreffen die verspätete Information der Behörden durch den Kapitän, die fehlende Information der Passagiere durch die Besatzung und die verspätete Benachrichtigung des Einsatzzentrums.