Maßnahmen gegen Fehlverhalten in Schulbussen in Zypern

Nach einer Reihe von Vorfällen von Fehlverhalten in Schulbussen hat die zypriotische Regierung neue Maßnahmen angekündigt. Laut einer Erklärung des Verkehrsministeriums vom 15. Oktober umfassen die Maßnahmen beispielhafte Strafen für Schüler und eine verstärkte Aufsicht.
Zu den Vorfällen gehören Gewalt, Sachbeschädigung und gefährliches Verhalten. Fünf bestimmte Routen in den Gebieten Nikosia, Larnaka, Limassol und Paphos wurden als risikoreich eingestuft. In einigen Fällen waren Transportunternehmen gezwungen, den Betrieb auf bestimmten Strecken vorübergehend einzustellen.
Verkehrsminister Alexis Vafeadis erklärte Nulltoleranz und kündigte verstärkte Kontrollen und die Platzierung von Aufsichtspersonen auf problematischen Strecken an. Bildungsministerin Athena Michaelidou betonte die Notwendigkeit von Bildung und Sensibilisierung neben Strafmaßnahmen.
Zu den beschlossenen Maßnahmen gehören eine verstärkte Aufsicht, die Anwesenheit von Begleitpersonen oder Sicherheitskräften, Bildungsseminare und die finanzielle Belastung der Eltern für Schäden, die ihre Kinder verursacht haben.